1950

Am 30. Juni 1950 beteiligt sich der Verein am 40- jährigen Jubiläumsfest des Patenvereins in Mühlenbach. Dies ist die erste Korsoveranstaltung welche vom Verein seit 1933 besucht wird. Als Anerkennung für die Teilnahme erhält der Verein eine Bannerschleife.

1951

Für das Jahr 1951 sind keinerlei Aktivitäten  im Protokollbuch vermeldet, auch im Kassenbuch fehlen für die Jahre 1949, 1950 und 1951 jegliche Eintragungen.

1952

Der Verein beteiligt sich am 12. Juni 1952 am 30- jährigen Stiftungsfest der Musikkapelle Unterprechtal und führt den Festumzug mit seiner Korsogruppe an. Außerdem  werden Korsoveranstaltungen in Unteribental und Nesselried besucht. Interessant ist die Meldung der erstmaligen Durchführung einer Vereinsmeisterschaft im Radrennen. Es geht wieder aufwärts, die Zahl der Mitglieder steigt und der Verein gründet eine eigene Rennsportgruppe.

Auch die Tradition des Theaterspielens lebt wieder auf. Unter Leitung von Karl Wisser (Korber) wird zweimal das Stück „Mutter Lieb, Mutter Leid" aufgeführt. Ein Vorstandsbeschl uss sieht vor, die jährliche Weihnachtsfeier mit Theateraufführung immer an Neujahr durchzuführen,der Musikverein tritt kostenlos auf.

1953

Der Vorstand beschließt, mit einem Jahr Verspätung das 40- jährige Bestehen mit einem mehrtägigen Fest zu feiern. Dieses findet am ersten Augustwochenende auf dem Ladhof statt. Interessant ist auch das Rahmenprogramm, es treten Reigenfahrer aus Kollnau, Kunstradfahrer aus Freiburg, sowie zwei Radballmannschaften aus Waldkirch auf.

Bei der gleichzeitig in Unterprechtal ausgetragenen  Bezirksmeisterschaft im Straßenfahren wird Manfred Petrick Achter, in der Jugendklasse belegt Ewald Weis ebenfalls Rang acht. Am großen Korsoumzug am Sonntagnachmittag beteiligten sich 19 Vereine.

Die Rennfahrer des Vereins nehmen 1953 erfolgreich an mehreren Radrennen teil. Sehr aktiv war die Korsoabteilung, man  beteiligt  sich  an

insgesamt 8 Korsofesten die selbstverständlich alle per Fahrrad angefahren werden. Vereinsmeister werden im Straßenrennen Manfred Petrick, im Langsamfahren Konrad Wernet und im Hindernisfahren Fritz Schilp.

Die Zahl der Mitglieder steigt weiter an, der Verein gründet eine eigene Reigenmannschaft. Vom RV Kollnau kauft man ausrangierte Saalmaschinen welche mit den damals schon veralteten Holzfelgen ausgestattet waren. Trainiert wird in der Werkstatt von „S'Mielischrieners" in der Frischnau.

1954

An  der  Generalversammlung  am  24. Januar 1954 wird Karl Allgeier wieder zum Ersten Vorstand gewählt. Er löst den bisherigen Vorstand Albert Uhl ab und wird dieses Amt  ununterbrochen bis zum Jahr 1971 innehaben.

Die Rennfahrer der Concordia Unterprechtal sind wiederum sehr erfolgreich. Manfred Görke wird Bezirksmeister und Badischer Meister in der Jugendklasse, bei den Amateuren belegt Manfred Petrick den vierten Platz bei der Badischen Bergmeisterschaft auf den Kandel.

Ein erstmals auf der Heidburg abgehaltenes Sommerfest wird bestens besucht. Dort präsentiert sich auch die vereinseigene Reigenmannschaft in der Öffentlichkeit. Die Vereinsmeisterschaft im Radrennen wird in vier Läufen durchgeführt und die Theatergruppe hatte beim Schauspiel „Das Ehrenwort" zweimal ein volles Haus im Ladhofsaal.

1955

Der Rennsport blüht weiter auf, es gibt sogar eine „Elztalmeisterschaft" mit sechs Rennen, je zwei m Waldkirch, Kollnau,und Unterprechtal. Manfred Petrick, Fritz Schilp, Manfred Görke, Paul Fix und Adolf Weber holen sich überlegen den Mannschaftstitel. Manfred Görke wird zum zweiten Male Badischer Jugendmeister im Straßenrennen.

Zur Bezirkswanderfahrt auf der Heidburg mit Geschicklichkeitsfahren für Motorräder kommen 19 Vereine, sowie der  amtierende BRMB - Präsident Josef Hettich.

Und es gibt wieder eine Vereinsmeisterschaft. Die Rennstrecke führt vom Ladhof nach Denzlingen, weiter über Emmendingen und Buchholz wieder zurück zum Ladhof. Gewonnen hat wieder Manfred Petrick. Die Jugend fährt vom Ladhof zur Gemeindesäge und zurück, hier siegt Josef Joos vom Rainweg. Konrad Wernet braucht als Sieger für die 50 Meter im Langsamfahren genau vier Minuten. Diese Rennen werden selbstverständlich am Sonntagnachmittag bei laufendem Verkehr und ohne jegliche Absperrung durchgeführt.

1956

Auf Wunsch von Bezirksleiter Albert Willmann und wohl auch aus Mangel an anderen Bewerbern übernimmt der Verein das Bezirksfest. 25 Vereine sind zum großen Korsoumzug gekommen. Dieser führt von vielen Zuschauern flankiert vom Elzacher Bahnhof „durchs  Städtli" zum Ladhof. Danach treten auf dem Festplatz beim Ladhof auch zwei Radballmannschaften aus Freiburg auf, welche mit viel Beifall bedacht wurden. 

Bereits um 5 Uhr Morgens war der Start zur Bezirksmeisterschaft  im Straßenfahren  auf der Strecke Ladhof, Landwassereck, Gutach, Hausach, Haslach, Ladhof. Die Amateure müssen zwei Runden von je 42 Kilometer zurücklegen, die Jugend fährt eine Runde. Der Sieger braucht 2 Stunden und 40 Minuten. Auch dieses Rennen wird bei laufendem Verkehr und nicht abgesperrter Straße ausgetragen.

Im August verteidigt Manfred Görke in Albbruck seinen Titel als Badischer Strraßenmeister erneut.

Aber es gibt auch eine traurige Nachricht zu vermelden. Auf der Rückfahrt von der Badischen Bergmeisterschaft am Kandel verunglückt der Zweite Vorstand Hermann Kern am zweiten September mit seinem Motorrad so schwer, dass er eine Woche später seinen Verletzungen erliegt. Dies ist ein sehr schwerer Schlag für den Radfahrverein, die Lücke welche Hermann Kern hinterlässt ist in der Folgezeit nicht zu schließen und sein Fehlen wird sich negativ auf die Vereinsaktivitäten der folgenden Jahre auswirken. 

1957

Bereits 1957 scheint sich die Rennfahrergruppe wieder aufgelöst zu haben, lediglich die Vereinsmeisterschaft vom Ladhof auf die Heidburg und zurück wird noch durchgeführt. Auch von den Reigenfahrern ist nichts mehr im Protokoll zu lesen.

Großen Erfolg hat weiterhin die Theatergruppe jetzt unter Leitung von Peter Gaber. Mit ihrem Stück „Das Heidegrab" begeistert sie das Publikum und festigt damit ihren Ruf, eine der besten Laienspielgruppen im Oberen Elztal zu sein.

1958

Die Jahresberichte sind jetzt längst nicht mehr so umfangreich. Das Waldfest auf der Heidburg wird wieder gut besucht, an Korsofesten in Denzlingen und Ebringen wird teilgenommen. Die Vereinsmeisterschaft findet am 28. September, an einem Sonntagnachmittag und selbstverständlich bei laufendem Verkehr wieder vom Ladhof zur Heidburg und zurück statt. Es gewinnt mit großem Vorsprung Erich Bartholomä.

1959

Eine Korsoveranstaltung in Ehrenstetten, das Waldfest auf der Heidburg, und die Weihnachtsfeier mit Theateraufführung sind als Aktivitäten im Jahre 1959 vermerkt.