Letze Aktualisierung: 03.08.2017

Warias dominiert Rennen in Elzach

Beim Europacup der Radsportler mit Handicap werden die Favoriten ihrem Ruf gerecht und sorgen für einen Hauch von Rio.

RADSPORT. Tribike, Handbike, Tandem, Rennrad: Anlässlich des Paracycling-Europacups in Elzach gaben sich 65 der besten Radsportler mit Handicap im Elztal die Ehre. Wenngleich der Termin im Jahr nach den Paralympics und rund zwei Wochen nach dem Weltcup in Emmen/Niederlande nicht jene Attraktivität ausstrahlte, wie es noch 2015 beim damaligen Weltcup der Fall gewesen war, fand dennoch ein großer Teil der Weltspitze den Weg ins Elztal. Überraschungen blieben in sportlicher Hinsicht aus. Es siegten dafür zwei waschechte Goldmedaillengewinner.

Die Straßen gesperrt, die Menschen im Rennfieber und einige der besten Radsportler mit körperlicher Beeinträchtigung auf der Strecke: Es ging rasant zu in der beschaulichen Elztal-Gemeinde, die – nach einem Jahr Pause – 2017 wieder einmal für ein Wochenende zum Zentrum des internationalen Paracycling-Zirkus avancierte. Grund war der diesjährige Europacup, anlässlich dessen sich, trotz des ungünstigen Termins fernab jeglicher Wettkampfroutine, zahlreiche Spitzenathleten nicht lumpen ließen und den Asphalt und das Pflaster in Elzach unter ihre Räder machten.

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"Der Termin ist wahrhaft nicht der günstigste. Nachdem wir aber schon im Vorjahr pausiert hatten, mussten wir 2017 wieder einen internationalen Wettbewerb austragen", erläutert Klaus Holzer, Vereinschef des ausrichtenden Radvereins Concordia Prechtal. "Zwei Jahre auszusetzen ist kaum möglich. Zu schnell scheidet man als Ausrichter aus dem Rennkalender aus." Die Vorbereitung habe Verein und Helfer an Grenzen geführt, so Holzer. "Nun, da all die bekannten Gesichter, die Sportler und Betreuer, wieder da sind, bin ich aber froh, dass wir uns für den Europacup entschieden haben." Erst zwei Tage vor dem Start des internationalen Wettkampfes seien die Straßenbauarbeiten auf der Strecke zu Ende gebracht worden. "Das war ganz schön auf Kante gearbeitet und hat mir einige schlaflose Nächte bereitet, aber am Ende ging alles gut", so Holzer.

Sportlich sei der Europacup trotz alledem die richtige Entscheidung gewesen, glaubt der Vereinsvorstand. "Jedes Jahr freuen sich die Athleten, hier in Elzach dabei zu sein." Gerade die anspruchsvollen Streckenführungen seien für viele der Sportler Anreiz genug, den oft nicht gerade kurzen Weg in den Breisgau auf sich zu nehmen. "Was Alpe d’Huez für die Tour de France ist, das ist Elzach fürs Paracycling", erzählt Holzer grinsend. "Dieses Rennwochenende sehen viele der Fahrer in gewisser Weise als Maßstab für sich selbst."

Die Messlatte gewohnt hoch legte auch im Südwesten einer, der das Radfahren nur wenige Kilometer entfernt perfektionierte. Der 31-Jährige Olympiasieger von Rio de Janeiro, Steffen Warias, ging in der Rennradklasse an den Start und entschied sowohl das Einzelzeitfahren am Samstag als auch das sonntägliche Rennen auf dem Elzacher Stadtrundkurs für sich. Warias (BSV München), der einst für den RVC Reute aufs Rad stieg, setzte sich gemeinsam mit Vereinskollege Tobias Vetter bereits früh im Rennen ab und blieb im Zielsprint Sieger. Im Einzelzeitfahren nahm der Olympionike der Konkurrenz gar über eine Minute ab (35:24,59 Minuten). Fabian Döring vom RVC Reute wurde Zehnter. Bei den Handbikern – jenen Fahrern, die ihre Räder alleinig mit den Armen bewegen – siegte der Niederländer Mitch Valiza vor seinem Landsmann Johann Reekers und Heinz Frei aus der Schweiz. Valiza, der erstmals in Elzach an den Start ging, zeigte sich begeistert ob der anspruchsvollen Rundstrecke: "Die vielen Kurven liegen mir. Ich bin ein Racer und die Strecke kam mir entgegen."

Den emotionalsten Moment des Wochenendes erlebte Paralympics-Siegerin Dorothee Vieth. Die Handbike-Pilotin aus Hamburg beendete in Elzach ihre aktive Nationalmannschaftskarriere und fuhr in ihrem letzten internationalen Rennen noch einmal zum Sieg. "Eine tolle Zeit liegt hinter mir – gerade hier in Elzach", so die Athletin. "Hier wird man mich aber auch in Zukunft wieder treffen können. Mir gefällt es hier gut – wenn ich künftig auch nur für einen schnöden Urlaub vorbei komme." Bei den Tandems siegte das deutsche Duo Tim Kleinwächter/Peter Renner im Zeitfahren und im Rennen. Bei den Dreirädern (Tribike) siegte der US-Amerikaner Steven Peace. Beim Zeitfahren war Jana Majunke, die Drittplatzierte der Paralympics von Rio, erfolgreich.

Auch beim Publikum kam der Europacup wieder einmal bestens an. Das Herz der Elzacher schlägt ganz offenkundig für den Behindertensport. Volksfestatmosphäre herrschte am Rennsonntag im Start-Ziel-Bereich am Elzacher Rathaus. Und auch auf dem Hof der Heinrich-Hansjakob-Realschule, wo die Sieger des Wochenendes geehrt wurden, sorgten mehrere hundert Zuschauer für Stimmung.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/elzach/warias-dominiert-rennen-in-elzach (18.07.2017)

 

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Gute Noten für Elzach

ELZACH. Radsportverein Concordia Prechtal (RVC) bleibt beim Weltradsportverband UCI im Gespräch. Dafür sorgte er am Wochenende mit der Ausrichtung des sechsten Europacups im Paracycling. Mit 64 Radsportlern gab es zwar weniger Meldungen als beim Weltcup 2015, doch waren deutsche Spitzenathleten und Fahrer aus sieben weiteren Nationen am Start. Auf dem 3,2 Kilometer langen Straßenkurs gab es sehenswerte Rennen. Und wie gewohnt lobten Sportler und Trainer die gute Rennatmosphäre in Elzach.

Eine große Sportlerin wählte Elzach sogar für ihre letzten Rennen im deutschen Nationalteam: Dorothee Vieth, die Handbikerin aus Hamburg. 2011 war sie erstmals Weltmeisterin, 2012 in London Silber- und 2016 in Rio Paralympics-Goldmedaillengewinnern im Zeitfahren. Nach einem unverschuldeten Unfall hatte sie sich, die professionell auch Geige spielt, mit großer Selbstdisziplin und bis 25 Wochenstunden Training dem Radsport verschrieben. In einem umgebauten Rollstuhl gewann sie in Holland einen Marathon und machte so auf sich aufmerksam, erzählte sie. In Elzach, zum Abschluss, hat sie nun beide Rennen – Bergzeitfahren am Samstag und die Straßenkonkurrenz – vor einer jungen Schweizerin gewonnen. Gleich verbunden mit der Ankündigung, bei einem Weltcup gerne noch mal nach Elzach zu kommen – wenn die Form stimmt.

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Der andere große Sieger des Wochenendes war der Tübinger Steffen Warias, ebenfalls Paralympics-Sieger in Rio. Nach seinem Husarenritt auf die Wilhelmshöhe (BZ berichtete) gewann er am Sonntag auch das Straßenrennen. Mit einem Durchschnittstempo von 43 km/h distanzierte er über 52 Kilometer seine Konkurrenten und bot dem Publikum an der Hauptstraße eine rasante Spurtentscheidung gegen seinen Münchner Teamkameraden Tobias Vetter. Erste Gratulanten an der Absperrung waren Mitglieder seines Fanclubs, die ihn 2012 auch schon nach London begleiteten.

Erneut in Elzach war Hans-Peter Durst aus Dortmund. Er hatte in Rio ebenfalls Gold geholt, vor Steven Peace aus San Diego in Kalifornien. Der war ebenfalls am Start und nahm Revanche. Nach hartem Duell und Distanzierung vor der Schlussrunde holte der Amerikaner wieder auf und gewann per Zielfotoentscheid.

Leistungsgedanke erschwert Teilnahme stark Behinderter
Nicht weil er jetzt mal verloren hatte, äußerte sich Durst gegenüber der BZ danach etwas besorgt. Der Leistungsgedanke nehme auch im Behindertensport stark zu, wo dieser doch etwas mehr sei, sagte er. Die soziale Teilhabe gerade für höhere Behinderungsgrade, bei denen eine Dauerbegleitung nötig ist, werde erschwert. Man sollte nicht vergessen, wie viele durch den Sport zum Leben zurückgefunden haben. Es freue ihn daher besonders, dass in Elzach auch nicht so starke Fahrer sich trauen mitzufahren, weil sie hier stets willkommen seien.

Entlang der Strecke zeigten viele Zuschauer ihr Interesse und verbrachten den Sonntag in den Cafés oder auf Sitzbänken an der Hauptstraße. Bei jeder Durchfahrt empfing die Fahrer anfeuernder Beifall. Timo Kleinwächter und Peter Renner sprachen bei der Siegerehrung von einer für Tandems anspruchsvollen Strecke mit vielen Kurven und Antritten. Doch bei der tollen Stimmung habe es einfach Spaß gemacht.

Gleiches sagten die beiden belgischen Tandemfahrerinnen Griet Hoen und Annaleen Monsieur: "See you again, next year." Außer ihnen gab es bei den Handbikern gleich einen dreifachen ausländischen Sieg. Dritter wurde Heinz Frei aus der Schweiz, der schon das Zeitfahren gewonnen hatte. Davor landeten die Holländer Mitch Valize und Johann Reekers einen Doppelsieg, so dass bei den gut besuchten Siegerehrungen auf dem Schulhof auch einmal "der Wilhelmus", die Hymne der Niederlande, erklang. Bei der Ehrung warb Frei bei den Sportlern dafür, die Veranstaltung weiterzuempfehlen.

Tobias Engelmann, Teammanager im Deutschen Behindertensportverband, begründete die geringere Meldezahl mit der Weltmeisterschaft in Südafrika, auf die Trainingsaufenthalte und beschränkte Verbändeetats ausgerichtet seien. Die Europacups dienen den Trainern zur Talentsichtung sowie zur Messung der Leistungsstände, wofür die Bergstrecke in Prechtal sehr aussagekräftig sei. Die WM nächstes Jahr findet in Italien statt, was die Prechtäler natürlich wüssten. RVC-Chef Klaus Holzer kündigte für Juli 2018 schon das nächste Paracycling an, ob es ein Weltcup sein werde – darüber lächelte er nur und schwieg. Sein Dank galt den 50 Helfern des RVC und 60 Einsatzkräften aus Feuerwehr und vier DRK-Ortsvereinen, die eingebunden waren. Bürgermeister Roland Tibi lobte den RVC, ohne den es Europa- und Weltcups in Elzach nicht gäbe. Die Stadt habe sich erneut von ihrer besten Seite gezeigt.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/elzach/gute-noten-fuer-elzach (18.07.2017)

 

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Der RVC ist wieder da - Prechtal steigt im Doppelpack in die zweite Bundesliga auf

Am vergangenen Samstag wurden in Naurod, Worfelden, und Sangerhausen jeweils drei Aufsteiger in die Zweite Bundesliga gesucht. Der RVC Prechtal hatte es geschafft mit zwei Teams vertreten zu sein, und was keiner zu hoffen wagte ist eingetreten, sowohl Simon Becherer / Marco Häringer als auch Marius Becherer / Claudius Holzer spielen in der nächsten Runde in der zweithöchsten Radballliga Deutschlands.

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Wiesbaden-Naurod

Eindeutiger Favorit war hier das Teams des gastgebenden RVW Naurod, was die beiden jungen Spieler dann auch insofern bestätigten daß sie ihre fünf Spiele allesamt gewannen und mit 15 Punkten Gruppensieger wurden. Der Rest war ausgeglichen, den beiden Prechtälern Marius Becherer und Claudius  Holzer wurden nur Außenseiterchancen zugetraut. Allerdings begann Prechtal mit einem beachtenswerten 3:2 Erfolg über Gärtringen und hinterließ beim klar herausgespielten 5:2 über Hahndorf aufhorchen.

Mit diesen sechs Punkten im Rücken lieferte Prechtal dem Favoriten Naurod einen harten Fight, gestaltete die Begegnung lange Zeit ausgeglichen und musste sich erst in der Schlussphase mit 2:3 geschlagen geben. Das Team des RSV Brandenburg erwies sich als hartnäckiger Gegner und Prechtal war froh, einen knappen 3:2 Vorsprung bis zum Schlusspfiff halten zu können. Doch, diese drei Punkte bedeuteten, man war durch, und keiner konnte den Prechtälern den Aufstieg noch streitig machen. In der Abschlussbegegnung war dann die Luft etwas raus, und mit der ruppigen Gangart von München-Moosach kamen Becherer / Holzer überhaupt nicht zurecht. so ging die partie mit 2:1 an die Bayern.

Den Aufstieg feierten neben den überaus glücklichen Prechtälern, Gastgeber Naurod und das junge Team aus Gärtringen.

Worfelden

Das Thermometer zeigte über 30 Grad in der stickigen Sporthalle von Worfelden im EInzugsgebiet des Frankfurter Flughafens. Damit hatten insbesondere die älteren Mannschaften zu kämpfen welche dann auch versuchten das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. EIndeutig wurde Gastgeber Worfelden, sowie Schramberg-Sulgen favorisiert. Doch am Ende zeigte sich der Reideburger SV aus Sachsen-Anhalt mit fünf Siegen und 15 Punkten als die beste Mannschaft des Tages. Dahinter wurde es spannend bis zum Ende der letzten Begegnung, gleich drei Teams wiesen neun Punkte auf, die Tordifferenz musste über den Aufstieg entscheiden, Sulgen sicherte sich Platz Zwei mit einem Tor Vorsprung vor Prechtal, die als sicherer Aufsteiger genannten Worfeldener mussten mit dem enttäuschenden vierten rang vorlieb nehmen.

Dabei begannen Simon Becherer und Marco Häringer mit einer desaströsen ersten Halbzeit gegen Sulgen, lagen mit 1:6 zurück, konnten in Hälfte zwei noch auf 3:6 verkürzen. Wer nun geglaubt hätte, Prechtal würde es gegen Reideburg klüger anstellen, wurde eines besseren belehrt, zur Pause lag man 0:4 zurück. Die Aufholjagd wäre fast noch geglückt am Ende verlor Prechtal mit 3:4 und lag ohne Punkt aussichtslos am Ende der Tabelle. Nächster Gegner war Worfelden, die Gastgeber hatten ihre zwei vorherigen Spiele gewonnen und wären mit einem weiteren Sieg durchgewesen.

Für Becherer / Häringer war klar, es müssen drei Punkte her, und das inzwischen routinierteTeam zeigte Moral, und rang Worfelden mit 4:2 nieder. Nach einem überzeugenden 6:2 Erfolg über iserlohn war man wieder im Rennen, denn die Konkurrenz nahm sich gegenseitig die Punkte ab. Vor der abschließenden Begegnung gegen Hähnlein war klar, es muss ein möglichst hoher Sieg her um mit einer guten Tordifferenz noch eine Chance zu haben. Der Sieg gelang, hätte aber deutlich höher als mit 6:3 ausfallen können. Das Zittern begann, denn man war auf die Ergebnisse der letzten beiden Spiele angewiesen. Zunächst brauchte Sulgen selber einen Sieg um noch auf neun Punkte  zu kommen, der Gegner Iserlohn machte es ihnen schwer und lange war die Partie ausgeglichen. Erst ganz am Ende gelang Sulgen ein 8:6 Erfolg was für Sulgen den Aufstieg bedeutete, war man doch um ein einziges Tor besser als Prechtal.

Der eigentliche Aufstiegskandidat Worfelden hatte vor dem abschließenden Spiel neun Punkte auf dem Konto und brauchte gegen den bereits feststehenden Gruppensieger Reideburg lediglich ein Remis um Prechtal raus zu kegeln. Doch, Nervosität machte sich breit, und auch die Hitze forderte wohl ihren Tribut, so führte 30 Sekunden vor Ende der Begegnung Reideburg mit 4:2 und die Prechtäler waren dem Aufstieg nahe, denn die Tordifferenz war um vier Treffer besser. Doch, Worfelden stemmte sich noch mal gegen die drohende Niederlage kam durch einen Eckball zum 3:4 Anschlusstreffer und hatte zehn Sekunden vor Spielende einen weiteren Eckball, den man dann zum Glück für Prechtal nicht verwandeln konnte. Mehr Spannung geht nicht, und die Zuschauer sahen trotz der tropischen Temperaturen hochklassigen Radballsport geboten. Feiern konnten am Ende die drei Aufsteigermannschaften aus Reideburg, Sulgen und Prechtal.

Frnz Bischoff, RVC Prechtal

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Drei Pokale gehen nach Prechtal

Kunstradteam des RVC sammelt Podestplätze beim Bezirkspokalfinale in Ehrenkirchen.

Schülerinnen U11:       

1. Jule Böcherer            RVC Prechtal            47,37 P

2. Lene Wehrbein         RVC Prechtal            38,40 P.

3. Hanna Volk                RVC Prechtal            23,20 P.

4. Lotte Mund               RVC Prechtal            15,40 P.

9. Antonie Becherer     RVC Prechtal            11,49 P.

 

Schülerinnen U13:

1. Luisa Läufer               RVC Prechtal            61,22 P.

2. Nele Metz                  RV Unteribental      54,07 P.

3. Leonie Schmieder     RV Prechtal             40,31 P.

 

Schülerinnen U15:       

1. Tanja Tränkner           RV Unteribental      68,48 P.

2. Sarah Joos                   RVC Prechtal            47,61 P.

3. Sarah Hoch                 RVC Prechtal             46,32 P.

 

Juniorinnen:

1. Lea Allgeier                RVC Prechtal            63,25 P.

2. Miriam Wenzel          RVC Prechtal            54,90 P.

3. Lara Schlotter            RVC Prechtal             33,09 P.

 

Franz

Podestplatz bei der Baden-Württembergischen für Fabian Joos und Joscha Winterer

Die Schülerklasse U11 trug ihre Landesmeisterschaft am Samstag in Wehr aus. Erstmals dabei war das RVC Team Fabian Joos und Joscha Winterer. Die beiden holten sich mit einem fulminaten Schlussspurt ihren ersten Podesplatz. Dabei begann Prechtal mit einer hohen 0:5 Niederlage gegen Waldrems und ließ gegen Hofen eine weitere 2:3 Niederlage folgen. Als dann auch die Begegnung gegen Wallbach mit 0:2 ebenfalls verloren wurde, waren die Felle der Prechtäler eigentich längst davongeschwommen.

 

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Dass sich kämpfen lohnt, zeigte sich nach dem 3:0 Erfolg über  Gärtringen 2. Denn plötzlich lag Rang Drei wieder in Reichweite, man musste eben nur das letzte Spiel gegen Gärtringen 1 für sich entscheiden. Dies gelang mit einem erkämpften 2:0 Sieg und Prechtal stand neben der überlegen auftretenden Mannschaft aus Waldrems und Wallbach auf dem Treppchen.

Franz Bischoff

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Nicht erwarteter Podestplatz für junge Prechtäler Mannschaft

Als Qualifikant waren sie in den Deutschlandpokal für U23 Mannschaften eingestiegen, haben sich über Vorrunde und Halbfinale in die Endrunde der besten acht Nachwuchsteams vorgekämpft. Am Samstag holten sich in Klein-Winternheim Simon Wisser und Patrick Volk vom RVC Prechtal unerwartet Platz Drei und standen am Ende unerwartet neben dem neuen Pokalsieger Denkendorf 1 und Naurod auf dem Podest.

Prechtal begann mit einem Paukenschlag, indem man den Zweitligisten Kemnat knapp aber verdient mit 3:2 besiegen konnte. Gegen den Mitfavoriten Naurod hielt Prechtal das Spiel lange Zeit offen, musste sich aber am Ende etwas unter Wert mit 2:5 geschlagen geben. Gegen Denkendorf 2 ließ man es zunächst etwas lässig angehen und geriet prompt mit 0:2 in Rückstand und hatte alle Mühe die Begegnung noch zu drehen und mit einem 4:3 Sieg zu beenden.

Damit stand Prechtal überraschend im Halbfinale und musste gegen Denkendorf 1, den Mitfavoriten aus der Zweiten Bundesliga antreten. Prechtal ließ zu Beginn zwei klare Torchancen aus, lag zur Pause knapp mit 1:2 hinten und versuchte in der zweiten Spielhälfte das Spiel zu drehen, konnte aber in einer  hektischen Schlussphase weitere Treffer welceh zum Endstand von 1:5 führten nicht verhindern.

Trotz der Enttäuschung, die ganz große Überraschung nicht geschafft zu haben, ging Prechtal motiviert in die Begegnung um Platz drei gegen Gastgeber Klein-Winternheim. Am Ende wurde esknapp, aber mit einer taktischen Meisterleistung gelang es den Prechtälern einen 2:1 Vorsprung über die Zeit zu retten und sich den Podestplatz zu sichern.

Franz Bischoff, RVC Prechtal

Heisser Juli beim RVC Prechtal: Finale Deutschlandpokal, Aufstieg Zweite Bundesliga und Paracycling-Europacup

Anstrengende Wochen warten auf die Prechtäler Radsportler im Monat Juli. Da wird es wohl nichts werden mit Schwimmbadbesuchen und anderen Freizeitvergnügungen. Am ersten Julisonntag wartet auf die Kunstradriege des RVC der dritte Durchgang zum Bezirkspokal in Ehrenkirchen. Hier tritt man in allen Klassen mit Aussicht auf Podestplätze an.

Bereits einen Tag zuvor fahren Simon Wisser und Patrick Volk nach Klein-Winternheim zum Finale "Deutschlandpokal U23". Dieses Finale haben die beiden über erfolgreiche Qualifikation, Vorrunde, und Halbfinale erreicht. Gegner sind zunächst Naurod, Kemnat, und Lauterbach, danach stehen Platzierungsspiele an.

Am selben Tag sind die U11 Schüler Fabian Joos und Joscha Winterer in Wehr bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft am Start, Timo und Nico Volk spielen gleichzeitig in Öflingen beim Finale zum "Walther-Pokal" für U 17 Mannschaften.

Besonders spannend wird es eine Woche später, dann greifen gleich zwei RVC Mannschaften um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga ein.

 

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Marius Becherer und Claudius Holzer müssen nach Wiesbaden-Naurod fahren und haben dort eine schwere Aufgabe vor der Brust, denn nur die ersten drei der Sechsergruppe schaffen den Sprung in Liga Zwei. Die Gegner des RVC sind Gärtringen, Hahndorf, Brandenburg, Naurod sowie München-Moosach. Vermutlich nicht einfacher wird die Aufgabe für Simon Becherer und Marco Häringer werden. Auch sie müssen nach Hessen,  und in Worfelden im EInzugsbereich des Frankfurter Flughafens warten mit Hähnlein, Sulgen, Reideburg, Iserlohn und Gastgeber Worfelden Teams die allesamt den Abflug in Richtung Zweite Bundesliga geplant haben.

Das Wochenende 15. / 16. Juli gehört dann dem Paracycling-Europacup. Nach der einjährigen Pause steht Elzach wieder im internationalen Terminkalender. Trotz erheblicher Bedenken gibt es  dank  guter Zusammenarbeit aller Beteiligten in Elzach eine Rennstrecke. Die umfangreichen Bauarbeiten fast im gesamten Städtchen mussten so koordiniert werden, daß es am Sonntag, 16. Juli möglich ist das Straßenrennen durchzuführen. Bereits einen Tag zuvor wird auf dem "Klassiker" hinauf zum Rotebühl das EInzelzeitfahren ausgefahren. Die Beteiligung wird selbstverständlich deutlich geringer sein als beim Weltcup in 2015, trotzdem erwartet man beim RVC ein interessantes Starterfeld mit der deutschen Elite der Paracycler und  Teilnehmern aus vielen europäischen Nationen. Über die einzelnen Rennen und deren Starzeiten wird noch ausführlich berichtet.

Franz Bischoff

RVC Prechtal

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RVC Prechtal mit zwei Mannschaften in der Finalrunde

Mit 30 Mannschaften in fünf Gruppen wurde am letzten Samstag die erste Aufstiegsrunde zur Zweiten Radball-Bundesliga ausgetragen. Für die Hälfte der Teams ist der Aufstiegstraum bereits zuende, die verbliebenen 15 Mannschaften werden sich am 08. Juli um die neun freien Plätze in den drei Staffeln duellieren. Der RVC Prechtal war am Samstag mit drei Mannschaften ins Rennen gegangen, zwei davon haben den Sprung ins Finale geschafft.

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Für Prechtal 1 mit Patrick Volk und Simon Wisser war am Samstag in Bechhofen die Aufgabe noch zu schwer. Für die Beiden war das Erreichen der Aufstiegsrunde in ihrem ersten Oberligajahr ein großer Erfolg. Nach der knappen 2:3 Auftaktniederlage gegen Prechtal 2 war man bereits unter Druck geraten,  konnte das Spiel gegen Langenwolschendorf  mit Mühe und einem 4:3 für sich entscheiden. Mit einem weiteren Erfolg gegen München-Moosach hätte Prechtal Platz drei bereits klarmachen können, da das Team aus Ehrenberg kurzufristig ausgefallen war. Allein die Nerven spielten nicht mit und so ging die Partie mit 4:6 verloren und der nachfolgende Gegner Bechhofen liess den jungen Prechtälern beim 5:1 keine Chance. Mit Platz vier war man ausgeschieden.

Anders Prechtal 2 mit den routinierten Simon Becherer und Marco Häringer. Dem 3:2 Auftaktsieg gegen Prechtal 1 ließ man ein verdientes 2:2 Remis gegen Gastgeber Bechhofen folgen. Der etwas glückliche 6:5 Sieg gegen München-Moosach und das klare 4:1 über Langenwolschendorf reichte zu 10 Punkten, zum Gruppensieg fehlte ein einziges Tor, doch Platz Zwei hinter Bechhofen reichte für das angestrebte Weiterkommen.

Prechtal 3 mit Marius Becherer und Claudius Holzer mussten im hessischen Worfelden anreisen, und hier war die Gruppe mit sechs Mannschaften komplett. Prechtal begann mit einem 2:2 Remis gegen den vermeintliceh stärksten Gegner aus Reichenbach. Trotz gutem Zusammenspiel mußte sich Prechtal anschließend Gastgeber Worfelden mit 2:4 geschlagen geben. In der Begegnung gegen baunatal erwiesen sich die Prechtäler als das stärkere Team und gewann verdient mit 4:1. das Weiterkommen war dann nach dem wichtigen 5:2 Erfolg gegen Bolanden gesichert, und die mit 3:5 verlorenen Schlusspartie gegen Wiednitz blieb ohne Folgen. Als Gruppendritter bleiben M. Becherer / C. Holzer ebenso im Rennen um den Aufstieg in Liga Zwei wie ihre Vereinskollegen S. Becherer / M.Häringer.

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Jule Böcherer vom RVC Prechtal ist Badische Meisterin

Es ist nicht nur ihr bisher größter persönlicher Erfolg, Jule Böcherer holte am Sonntag in Gutach auch den ersten Badischen Meistertitel für das Kunstradteam des RVC Prechtal. Mit einer nahezu fehlerfreien Kür verwies die junge Prechtälerin ihre 13 Konkurrentinnen in der Klasse U11 auf die Plätze.

Sehr gut auch die Platzierung von Lene Wehrbein welche ihre erste Teilnahme mit Platz 7 abschloss. In der Klasse U13 zeigte Luisa Läufer einmal mehr ihre Klasse und wurde 5. bei 20 Teilnehmerinnen. Hier belegte Leonie Schmieder Rang 12. Mit Platz 4 in der Klasse U15 rundete Sarah Hoch das sehr gute Gesamtergebnis für die jungen Prechtäler Kunstradsportlerinnen ab.

Franz Bischoff
RVC Prechtal

Badischer Verbandspokal geht nach Prechtal

In der Radsporthalle Singen wurde am vergangenen Samstag das Finale zum badischen Verbandspokal ausgespielt. Überlegen holten sich die beiden Prechtäler Marius Becherer und Marco Häringer mit fünf gewonnenen Spielen  den Pokalsieg vor Konstanz und Lauterbach und sirten sich damit die Startberechtigung beim Radball-Deutschlandpokal. Zum Auftakt konnte Leimen überlegen mit 9:2 geschlagen werden, klar auch der 4:0 Erfolg über Gastgeber Singen. Einem knappen 3:2 Erfolg über Konstanz liess Prechtal ein 6:0 über Offenburg sowie rin 2:0 über Lauterbach folgen uns sicherte sich mit 15 Punkten den Gesamtsieg.

Franz Bischof

RVC Prechtal

Oberligisten des RVC Prechtal erfüllen Saisonerwartungen

Mit dem Finalspieltag in Filderstadt ging die Saison der Radball-Oberliga zuende. Dort zeigten sich die drei Teams des RVC Prechtal nochmals in guter Verfassung. Prechtal 1 mit den jungen Spielern Patrick Volk und Simon Wisser erspielten sich nochmals 7 Punkte und rückten mit insgesamt 41 Zählern auf rang 8 der Tabelle vor, für Liganeulinge und direkt aus dem Juniorenlager kommend, ein respektables Gesamtergebnis. Zumal sich die beiden durch ihren Viertelfinalsieg zum Deutschlandpokal der Klasse U23 und den damit verbundenen EInzug ins Halbfinale noch ein attraktives Saisonziel gesetzt haben.

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Für Prechtal 2 mit Simon Becherer und Marco Häringer geht die Saison Anfang Juni mit der Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga weiter. Als Tabellenvierter mit 49 Punkten darf man mit der abgelaufenen Punkterunde zufrieden sein, das Vereinsziel mindestens eine der drei Mannschaften in diese Aufstiegsrunde zu bringen wurde von den Routiniers erreicht.

Aufgrund der Tatsache, dass Marius Becherer und Claudius Holzer nahezu die gesamte Saison nicht zusammen trainieren konnten, ist Platz 7 mit 48 erreichten Punkten ein sehr gutes Ergebnis. Den zwei Siegen von Filderstadt stand eine knappe und vermeidbare 3:4 Niederlage gegen Oberesslingen 2 gegenüber, was den beiden den EInzug in die Aufstiegsrunde kostete. Da aber eine der vor ihnen liegenden Mannschaften voraussichtlich auf diese Aufstiegsmöglichkeit verzichten wird, besteht durchaus die Chance als Nachrücker um den AUfstieg in Liga Zwei mitspielen zu dürfen.

Franz  Bischoff
RVC Prechtal

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